Piercing

Piercing ist auch eine Sexpraktik. Wie beim Dauerpiercing wird dabei die Haut durchstochen. Doch werden nach der Session die Nadeln oder Ringe wieder entfernt, so dass die Löcher zuhei-len können. Meist wird so etwas an den Brustwarzen, an der Vorhaut oder am Hodensack gemacht. Es geht hier nicht so sehr ums Schmü-cken, sondern hauptsächlich um den Vorgang an sich: ein Grenzgang zwischen Lust und Schmerz, zwischen kalter Sterilität und barbarischem Einweihungsritus. Gepierct wird oft in Verbindung

mit Fesselspielen, zusammen geht es hier um Ausgeliefertsein und Hilflosigkeit. Und um das tapfere Ertragen von Schmerzen,
wie beim Heiligen Sebastian.

Strikte Hygiene ist ein Muss. Die Nadeln können Nähnadeln sein, die du zuvor sterilisiert hast. Beim Piercing als Sexpraktik sieh zu, dass dein aktiver Partner wirklich Erfahrung hat. Beim Schmuckpier-cing suchst du dir ja auch ein kompetentes Studio.

  • Nadeln immer nur für eine Person verwenden. HIV und Hepatitis können sonst leicht übertragen werden.
  • Nach der Session die durchstochenen Stellen wie eine Wunde behandeln.
  • Auf frisch gepiercte Stellen keine fremden Körperausscheidungen oder Blut kommen lassen.