Sadomasochismus, Sado/Maso (S/M)

Schmerz, Dominanz und Unterwerfung als Lust zu empfinden, ist die Grundlage von S/M-Sex. Der eine ist lieber Master (Meister, Sado), der andere lieber Sklave (Maso). Manche tauschen gerne ihre Rollen, auch während einer Session. Wie auch immer: Man kann alles mögliche mit-einander anstellen. Besonders beliebt sind Fetische, Schlagen und Fesseln. Was Spezielleres sind schon Elektrospiele, Kathetersex und Branding. Weil es dabei leicht zu schlimmen Verletzungen kommen kann, ist jede Menge Erfahrung nötig. In jedem Fall trägst du als Dominanter Verantwortung für deinen Partner, und diese Verantwortung genießt du. Die S/M-Szene mischt sich stark mit der Leder- und Gummiszene, ist jedoch nicht mit dieser identisch. Wichtiger ist, dass beide Szenen einen Raum bieten, um Phantasien freizusetzen und auszuleben.

Als dominanter Aktiver musst du auf alle Signale deines Partners achten. Hierzu gehören auch seine Atmung und sein Herzschlag. Niemand soll aus einem S/M-Spiel mit einem ernsten psychischen oder körperlichen Schaden herausgehen. Am besten sucht sich der Anfänger – ob Sado oder Maso – einen erfahrenen Partner. Einige dich mit deinem Partner darauf, dass „Stopp!” wirklich Stopp bedeutet. Ihr könnt auch ein Codewort vereinbaren, das mit der Session nichts zu tun hat (z.B. „Golden Girls”). Wenn das fällt, heißt es wirklich „Stopp!”.